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FAQs

Verlagsveröffentlichung oder Selbstveröffentlichung?

Bevor Sie den Doktortitel in Deutschland verliehen bekommen, sind Sie verpflichtet Ihre Arbeit zu veröffentlichen. Je nach Promotionsordnung gibt es unterschiedliche Auflagen. Fast alle Doktoranden entscheiden sich für die Veröffentlichung über einen Verlag, da somit zum einen sich die Abgabe der Pflichtexemplare an die Universitätsbibliothek reduziert und zum anderen die Kosten der Veröffentlichung über einen Verlag geringer ausfallen als bei der Selbstveröffentlichung. Bei der Selbstveröffentlichung müssen Sie als Privatperson eine einzelne ISBN beantragen. Hinzu kommen Folgekosten pro Jahr, Druckkosten, Vertrieb und ggf. Kosten für das Coverlayout. Im Endeffekt wird die Selbstveröffentlichung viel teurer ausfallen und wenn Sie nicht gut informiert sind, dann entgehen Ihnen womöglich auch die Tantiemen aus Zweitnutzungsrechten der VG Wort. In 2009 haben Autoren (Seitenzahl > 100) Tantiemen in Höhe von 500,00 EUR erhalten. Dazu müssen Sie bestimmte Meldefristen und Voraussetzungen erfüllen. Nähere Informationen finden Sie unter VG Wort. Darüber hinaus ist Ihre Buchveröffentlichung steuerlich absetzbar.
Um es abschließend kurz zu sagen: Sie erhalten neben der Buchveröffentlichung eine umfassende Beratung, die Ihnen viel Geld spart, sodass Sie im Endeffekt einen Gewinn erzielen können.
Ein gut gemeinter Rat: Veröffentlichen Sie in Ihrem eigenen Interesse Ihre wissenschaftliche Arbeit über einen Verlag. Ihr Buch erhält ein professionelles Erscheinungsbild und wird in der Fachpresse repräsentativ dargestellt. Der Vertrieb der Bücher wird routiniert vom Verlag übernommen, ist langfristig lieferbar und Sie erhalten als Urheber des Werkes Tantiemen aus dem Buchverkauf.


Worauf sollte ich bei der Abgabe der Pflichtexemplare an die Universitätsbibliothek achten?

Zu allererst sollten Sie dort anrufen und sich einen Termin geben lassen, da Sie mit Wartezeiten bis zu einem Monat rechnen können. Wenn Sie einen Termin erhalten haben, dann sollten Sie diesen unbedingt einhalten. Ersatztermine sind sehr schwer zu bekommen. Bei kleineren Fakultäten kann man mitunter die Bücher auch ohne einen Termin abgeben. Das ist jedoch von Bibliothek zu Bibliothek verschieden. Mit einem Anruf ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Treffen Sie frühzeitig Vorsorge, falls Sie es im Anschluß besonders eilig haben, um vielleicht ins Ausland zu fahren oder Sie die Urkunde für Ihre Bewerbungs- unterlagen benötigen.

Bei der Abgabe der Pflichtexemplare werden zwei wesentliche Dinge auf Vollständigkeit überprüft:

  1. die Impressumsseite des Verlages mit den bibliografischen Informationen und
  2. den Lebenslauf des Autors auf der letzten Seite.
Sollte eine der beiden Seiten fehlen, kann es passieren, dass die Pflichtexemplare nicht angenommen werden und Sie die Bücher noch einmal drucken lassen müssen, bevor Sie die Urkunde erhalten. Daher achten Sie unbedingt auf diese beiden Seiten. Für die Impressumsseite ist der Verlag zuständig. Darüber brauchen Sie sich keine Gedanken machen. Falls Sie Ihr Buch dennoch selbst verlegen wollen, finden Sie hier ein Musterexemplar in Word / PDF, wie es aussehen sollte. Die Informationen des Referenten und Korreferenten sowie der Tag der mündlichen Prüfung sollten sich ebenfalls auf der Seite befinden.

Es kann vorkommen, dass die Universität bei einer Verlagsveröffentlichung eine Bestätigung der Startauflage in Höhe von 150 Exemplaren von Ihnen verlangt. Mit dieser Startauflage verpflichtet sich der Verlag, die von der Promotionsordnung vorgeschriebene Mindestauflage zu erfüllen. Dieses Formular erhalten Sie auf Anfrage beim Verlag. Bei einer Selbstveröffentlichung wird auf diese Bescheinigung verzichtet, da Sie die gesamten Exemplare in Höhe der Mindestauflage abgeben müssen, damit gewährleistet wird, dass diese in den Umlauf kommen.

Wie kommt mein Buch zu amazon.de und buchhandel.de

Das Buch wird vom Verlag bei der VLB (Verzeichnis Lieferbarer Bücher) gemeldet. Die Informationen werden dann automatisch von der VLB zu buchhandel.de und amazon.de übermittelt. Bei buchhandel.de ist Ihr Buch innerhalb 1-2 Tagen sichtbar. Bis Ihr Buch im Katalog bei amazon.de erscheint, kann es ca. 1 Woche dauern. Die Ankündigung Ihrer Publikation bei der DNB erfolgt ebenfalls durch die VLB. Damit man Ihr Buch über amazon.de kaufen kann, muss der Verlag dieses zu seinem Warenbestand hinzufügen. Ansonsten steht bei Ihrem Buch "Derzeit nicht verfügbar".


Worauf sollte ich bei der Wahl eines Wissenschaftsverlages achten?

Bei mittlerweile 20.000 Verlagen in Deutschland hat man eine beträchtliche Auswahl. Dafür fällt die Suche nach einem passenden Wissenschaftsverlag und die Entscheidungsfindung aber auch entsprechend schwer. Vielleicht können wir Ihnen mit unseren Ratschlägen helfen. Mittlerweile kennen wir die Tricks und manchmal auch Abzocke der Verlage. Lesen Sie sich die Hinweise genau durch, denn wir sprechen ganz konkrete Beispiele an, nach denen Sie selbst die Arbeitsweise eines Wissenschaftsverlages überprüfen und beurteilen können.

Die Internetseite eines Verlages!
Die Internetseite gibt viel Aufschluss über die Arbeitsweise eines Verlages. Häufig erhalten Sie bei vielen Wissenschaftsverlagen veraltete Informationen. Formulare sind mitunter aus dem Jahr 2004 oder älter, weiterführende Links sind nicht mehr aktuell und die Informationen der VG Wort absolut veraltet. Ein Beispiel: Die Tantiemen der VG Wort betrugen in den letzten Jahren zwischen 300 EUR und 380 EUR. Mittlerweile liegen Sie bei 500 EUR. Einen aktuellen Verteilungsplan der Abteilung Wissenschaft sollte ein Wissenschaftsverlag über die Homepage seinen Autoren zur Verfügung stellen. Weitaus schlimmer sind die Wissenschaftsverlage, die unvollständige bis gar keine Informationen zum Buch und zum Autor bereitstellen. Niemand wird Ihr Buch im Internet kaufen, geschweige denn lesen, wenn man keine weiterführenden Informationen erhält. Es fehlen Beschreibungstext, Inhaltsverzeichnis und Leseprobe. Diese scheinbaren Kleinigkeiten machen einen großen Unterschied für den Erfolg Ihres Buches aus. Natürlich werden Sie aus den Tantiemen der Buchverkäufe nicht reich, aber denken Sie an Ihre Karriere. Je mehr Leute Ihr Buch lesen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es in der Fachpresse diskutiert wird. Sie steigern Ihren Marktwert in unermesslichem Maße. Heutzutage reicht ein gutes Thema einfach nicht mehr aus. Leider gibt es noch die verbreitete Einstellung, gerade bei Doktoranden: "Nur schnell veröffentlichen, um den Titel zu erhalten." Sie haben ja Recht, aber bedenken Sie, dass Sie jahrelang mit Ihrem Herzblut an Ihrer Arbeit geschrieben und viel Zeit investiert haben. Wie kann Ihnen da kurz vor der Urkunde das äußerliche Image, welches Sie Ihrem Buch mit einer Veröffentlichung verleihen, egal sein? Natürlich sind die Kosten ein entscheidender Faktor, aber im Regelfall schreibt man eine Dissertation nur einmal. Sie haben die Chance mit dieser Arbeit in der Fachliteratur bekannt zu werden. Eine gesteigerte Auflage der Folgepublikationen ist einem dann fast schon garantiert. Eine erfolgreiche Publikation muss nicht tausende von Euros kosten. Füllen Sie unser Kontaktformular aus und wir erstellen Ihnen unverzüglich ein Angebot. Sie werden sehen, dass die Preise absolut fair sein können. Man kann nie voraussagen, welcher Erfolg sich einstellen wird, aber Sie können mit der Wahl des Wissenschaftsverlages einen Meilenstein setzen. Denn es gilt weise zu platzieren. Meistens sind es die Verlage, die Ihnen einen TOP-Veröffentlichungsservice zu preiswerten Konditionen versprechen. Woran gespart wird, sieht man ganz deutlich. Vergessen Sie nicht, dass die Kommunikation über das Internet wichtiger ist denn je. Sie sollten sich genau überlegen, ob Sie Ihrer Arbeit so ein Image verleihen wollen. Also schauen Sie sich die Internetseite des ausgesuchten Verlages genau an. Sollten Sie dort obige Beispiele wiederfinden, dann suchen Sie sich lieber einen anderen Verlag und zahlen vielleicht 100 EUR mehr. Im Endeffekt sind Sie damit besser beraten.

Professionelle Covergestaltung
Ihr Buch sollte ein ausdrucksstarkes Cover haben. Bei der Covergestaltung sollte man auf klare und einfache Formen achten. Ganz nach der Devise: "Weniger ist mehr." Zudem sollten Farben mit Bedacht eingesetzt werden. Je nachdem, welche Wirkung man mit dem Cover erzielen möchte, gibt es unterschiedliche Ansatzpunkte. Jedes Buch ist etwas Individuelles und sollte durch das Cover dementsprechend unterstrichen werden. Denn jeder weiß aus Erfahrung: "Das Auge isst mit." Viele wissenschaftliche Verlage haben nicht das Know-how die Layout- & Grafikprogramme zu verwenden. Letztendlich spiegelt sich das Aussehen des Covers auch in den Verkaufszahlen der Bücher wieder. Unstrukturierte Formen und Farben lassen das Erscheinungsbild des Buches alles andere als professionell aussehen. Schauen Sie sich vorher die Buchcover des Verlages an. Achten Sie nicht auf die wissenschaftlichen Reihen, da diese i.d.R. von Werbeagenturen oder anderen Instituten angefertigt wurden, sondern achten Sie auf die internen Verlagsreihen und auf die Cover, die vom Verlag selber erstellt wurden. Seien Sie dabei besonders kritisch, denn der Leser ist es auch mit Ihrem Buch. Ältere Buchcover sollten bei Ihrer Bewertung weniger ins Gewicht fallen als neuere Buchcover. Im Normalfall werden die Verlage in der Covergestaltung durch Erfahrungen und Zusatzkurse mit der Zeit immer besser. Es gibt natürlich auch den umgekehrten Fall, dass die Covergestaltung immer schlechter wird. Das kann daran liegen, dass qualifizierte Arbeitskräfte entlassen und unqualifizierte günstigere eingestellt wurden.
Zugegeben, die Covergestaltung ist etwas Kreatives, aber auch sie unterliegt bestimmten Formen und Regeln. Je besser man diese beherrscht, desto schneller und routinierter entwirft Ihnen der Verlag ein professionelles Cover.
(An dieser Stelle wollen wir auf eine wichtige Sache hinweisen: Bitte vermeiden Sie Farbverläufe auf einem Buchcover. Die Druckmaschinen sind sehr sensibel und differenzieren sehr viel stärker, als Sie es auf Ihrem Computerbildschirm erkennen können. Es zeigen sich fast immer Streifen. Mit blauen Farbverläufen erzielt man die schlechtesten Ergebnisse. Verlage, die eine professionelle Covergestaltung anbieten, sollten um dieses Problem wissen und die Autoren ggfs. darauf hinweisen. Klassische Fehler bei der Covergestaltung!).
Besonders vorsichtig sollten Sie bei Verlagen sein, die unterschiedliche Veröffentlichungsvarianten anbieten. Da gibt es die unglaublichsten Differenzierungen: Einfach, Classic, Standard, Premium usw. Das haben Sie bestimmt schon einmal gelesen. Da fragt man sich doch, ob dem Verlag das äußere Erscheinungsbild seiner eigenen Büchern egal ist. Es ist genauso wie für den Autor ein Aushängeschild für den Verlag. Sollten Sie so eine Differenzierung bei einem Verlag sehen, dann sollten Sie sich fragen, ob Sie so ein Image auch für Ihr Buch wollen. Bei der Wahl der Standard-Veröffentlichungsvariante erhält man quasi ein Standard- Buch.
Das wollen Sie doch nicht im Ernst, oder?

Abgabe der Pflichtexemplare an die DNB (Deutsche Nationalbibliothek)
Jedes Buch, das eine ISBN von einem Verlag erhält, muss bei der VLB registriert und bei der DNB (Deutschen Nationalbibliothek) katalogisiert werden. Für den Erhalt Ihrer Urkunde ist dies ein wesentlicher Bestandteil der Promotionsordnung:
Ihr Buch muss eine ISBN erhalten. Die Angaben der bibliografischen Informationen auf der Impressumsseite müssen vollständig sein und die VLB-Registrierung sowie die Abgabe der zwei Pflichtexemplare an die DNB müssen erfolgen. Ein Wissenschaftsverlag verpflichtet sich bei Vertragsabschluss diesen Leistungen nachzukommen. Aber erfahrungsgemäß gibt es Verlage, die dieser Verpflichtung nicht genügen. Sollten Sie Ihr Buch schon veröffentlicht haben, dann schauen Sie gleich nach, ob Sie Ihr Buch im Verzeichnis der DNB finden. Wenn Sie auf der Suche nach einem Verlag sind, dann geben Sie bei der DNB in der Suche den Namen des Verlages ein, bei dem Sie eine Publikation anstreben.

Folgende Informationen können dort stehen:
  1. Ankündigung (Publikation noch nicht im Haus)
  2. in Kürze verfügbar (Publikation befindet sich im Haus und wird bearbeitet)
Sollten die Ankündigungen länger als drei Monate her sein, dann bitten Sie den Verlag um eine Erklärung. In der Regel soll der Verlag nach Erscheinen des Buches die Pflichtexemplare innerhalb einer Woche zur DNB senden. Eine Kulanzzeit muss auch einem Verlag gewährt werden. Mehr als drei Monate sind aber definitiv zu lange. Einige Verlage lassen sich sogar Jahre damit Zeit. Leider können wir an dieser Stelle keine Namen nennen. Daher schauen Sie unbedingt selber nach, wie gewissenhaft ein Verlag arbeitet. Sollte Ihre Publikation nicht in der DNB katalogisiert worden sein, weil der Verlag die Pflichtexemplare nicht zugesendet hat, kontaktieren Sie umgehend den Verlag. Er ist verpflichtet dieses zu tun.

Vollständige Buchinformationen bei buchhandel.de & amazon.de
Auf der Internetseite buchhandel.de können Sie genau prüfen, welche Informationen der Verlag bei der VLB gemeldet hat. Die Bücher sollten unbedingt folgende Informationen enthalten:

arrowCoverabbildung (Vorder- & Rückseite)
arrowBeschreibungstext
arrowKeywordliste
arrowLeseprobe
arrowInhaltsverzeichnis
arrowevtl. Autorenangaben

Diese Informationen sind die wichtigsten verkaufsfördernden Maßnahmen, die ein Verlag im Internet tätigen kann. Diese entscheiden darüber, ob Ihr Buch gelesen wird oder nicht. Daher sollten Sie an diesem Punkt besonders kritisch sein. Sollte ein Verlag weder Coverbilder noch Beschreibungstexte zu seinen Büchern angeben, dann sollten Sie Ihn mal auf seinen TOP-Verlagsservice ansprechen. Eine Keywordliste ist dabei besonders wichtig, da man erst durch diese auf Ihr Buch aufmerksam wird.

Zufriedenheit bei Institutsreihen
Nichts spricht mehr für einen Verlag als seine zufriedenen Autoren. Diese Zufriedenheit lässt sich besonders gut an langjährigen Institutsreihen erkennen. Denn die Institute lassen im Regelfall mehrere Bücher pro Jahr bei einem Verlag veröffentlichen. Schauen Sie, wie lange die letzte Buchveröffentlichung in der Reihe her ist. Sollte die letzte Veröffentlichung aus einer Reihe bereits eine Weile zurückliegen, vielleicht sogar Jahre, dann ist das ein Hinweis dafür, dass dieses Institut unzufrieden war - prüfen Sie doch einmal nach, ob das Institut bereits bei einem anderen Verlag veröffentlicht! Wenn der angebliche TOP-Verlagsservice so gut wäre, warum publizieren diese Institute Ihre Bücher nicht mehr bei diesem Verlag?

Wir werden diese Liste mit der Zeit für Sie erweitern.
Haben Sie bereits ein Buch veröffentlicht und ähnliche oder andere Erfahrungen gemacht, dann schreiben Sie uns eine email an info@optimus-verlag.de. Wir werden diese hier veröffentlichen. Bitte das Ganze anonym, da wir hier öffentlich niemanden diskreditieren wollen. Wir möchten lediglich Sie als Autor auf bestimmte Stolpersteine hinweisen.


Ihre OPTIMUS Redaktion