Buchkalkulator

arrowNews
arrowAutoren über Uns
arrowWir über Uns


News




28.06.13
Europäischer Gerichtshof beschließt Vergütungsanspruch der Urheber für Drucker und PC
(von Joschka Riedel - OPTIMUS Redaktion, Leitung: Karolin Timmermann)
Die gestrige Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH), für die Vervielfältigung geschützter Werke durch Drucker oder PC eine Gerätevergütung aufzuerlegen, sorgt für Klarheit in einem seit vielen Jahren geführten Rechtsstreit.
Wurden die seit 2002 von der VG WORT eingeleiteten Klageverfahren gegen mehrere Hersteller, Händler und Vertriebsleute von Druckern und PC noch im Dezember 2007 und im Oktober 2008 vom Bundesgerichtshof ausgesetzt und eine mögliche Gerätevergütung abgelehnt, zeigten die nachfolgenden Verfassungsbeschwerden der VG WORT Erfolg. Im Jahr 2011 legte der für das Urheberrecht zuständige Zivilsenat des Bundesgerichtshofs dem Europäischen Gerichtshof einen Fragenkatalog zur Klärung des urheberrechtlichen Vergütungsanspruches vor.
Kraft des gestrigen Beschlusses des EuGH unterliegt fortan schließlich jeder Vervielfältigungsvorgang mittels eines Druckers oder PCs, der zu einer Vervielfältigung auf Papier oder einem ähnlichen Träger führt, der Vergütungspflicht. Der urheberrechtliche Vergütungsanspruch entstehe dabei unabhängig von einer etwaigen Zustimmung des Rechteinhabers oder der bloßen Möglichkeit, technische Präventionsmittel wie Kopierschutzmaßnahmen einzusetzen.
Durch das Urteil des EuGH wurde die Rechtsauffassung der VG WORT entscheidend bestätigt, sodass auch Dr. Robert Staats, geschäftsführender Vorstand der VG WORT, der Einigung eine „große Bedeutung für die Sicherung einer angemessenen Vergütung der Urheber und Rechteinhaber im digitalen Bereich“ zuschreibt.


25.06.13
Swetlana Alexijewitsch bekommt den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2013
(von Julia Pfrötschner - OPTIMUS Redaktion, Leitung: Karolin Timmermann)
Die diesjährige Preisträgerin des Friedenspreises des Buchhandels heißt Swetlana Alexijewitsch. Wie Prof. Dr. Gottfried Honnefelder, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, zur Eröffnung der Buchtage Berlin 2013 bekannt gab, wird die weißrussische Schriftstellerin für ihr Gesamtwerk geehrt. Übergeben wird der mit 25.000 Euro dotierte Preis am Sonntag, 13. Oktober 2013, während der Frankfurter Buchmesse. Das ZDF wird die Preisverleihung live aus der Paulskirche in Frankfurt übertragen.
Bereits seit 1950 wird der Friedenspreis jährlich vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels verliehen und dient der Stärkung von Frieden, Menschlichkeit und Völkerverständigung. Der Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels zeichnet mit Swetlana Alexijewitsch eine Autorin aus, die in ihren Werken die Geschichte und die Lebensumstände in den ehemaligen sowjetischen Staaten thematisiert. In der Begründung des Stiftungsrats heißt es: „Den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verleiht der Börsenverein im Jahr 2013 an Swetlana Alexijewitsch und ehrt damit die weißrussische Schriftstellerin, die die Lebenswelten ihrer Mitmenschen aus Weißrussland, Russland und der Ukraine nachzeichnet und in Demut und Großzügigkeit deren Leid und deren Leidenschaften Ausdruck verleiht. Mit den Berichten über Tschernobyl, über den sowjetischen Afghanistankrieg und über die unerfüllten Hoffnungen auf ein freiheitliches Land nach dem Auseinanderbrechen des Sowjetimperiums lässt sie in der tragischen Chronik der Menschen einen Grundstrom existentieller Enttäuschungen spürbar werden.“
Während die Schriftstellerin international hohes Ansehen genießt, gilt sie in ihrem Heimatland Weißrussland als regimefeindlich und muss staatliche Restriktionen und Strafen fürchten. Charakteristisch für Alexijewitsch Prosa ist ihr ganz eigener literarischer Stil. In ihren Werken verwebt die 65-jährige Schriftstellerin Interviews und Berichte, wodurch eine emotionalisierte Geschichtsschreibung entsteht. Zu ihren bekanntesten Werken zählen „Zinkjungen“ (1989, dt. 1992) und „Tschernobyl. Eine Chronik der Zukunft“ (1997). Ihr neustes Buch „Secondhand-Zeit. Leben auf den Trümmern des Sozialismus“ erscheint am 26. August 2013 im deutschen Buchhandel.


06.06.13
Ausgezeichnet: Dr. Astrid Lange erhält den VBKI-Wissenschaftspreis
(von Julia Pfrötschner - OPTIMUS Redaktion, Leitung: Karolin Timmermann)
Der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) hat zum zweiten Mal wissenschaftliche Arbeiten geehrt, die einen besonderen Beitrag zur Wissenschafts- und Wirtschaftsentwicklung im Raum Berlin-Brandenburg darstellen. Zu den insgesamt sechs PreisträgerInnen zählt auch Dr. Astrid Lange. Sie wurde mit dem VBI-Wissenschaftspreis für ihre Dissertation an der Universität Cottbus zum Thema „Subjektive gründungsbezogene Überzeugungen Studierender: Eine Untersuchung auf Grundlage der Theorie des geplanten Verhaltens“ ausgezeichnet. Astrid Lange konnte die zwölfköpfige Fachjury aus Vertretern von Universitäten und Fachhochschulen mit ihrer Arbeit im Fachbereich Psychologie und Entrepreneurship überzeugen und erhält nun ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro.


17.05.13
Sechs Preisträger beim Aufsatzwettbewerb: Kulturflatrate, Kulturwertmark oder Three strikes and you are out: Wie soll mit Kreativität im Internet umgegangen werden?
(von Fabian Kappel und Ann-Kathrin Roeske - OPTIMUS Redaktion, Leitung: Karolin Timmermann)

Die Stiftung der Hessischen Rechtsanwaltschaft ehrte am Mittwoch in Frankfurt am Main die Preisträger/Innen ihres diesjährigen studentischen Aufsatzwettbewerbs. Die Qualität der Einsendungen sei in diesem Jahr so hoch gewesen, dass man sich entschieden habe, gleich sechs Preisträger auszuzeichnen, sagte Dr. Mark C. Hilgard vom Vorstand der Stiftung. Das brandaktuelle Thema des Urheberrechts sei von ganz unterschiedlichen, jedoch allesamt interessanten Perspektiven beleuchtet worden. Auch Prof. Dr. Alexander Peukert von der Goethe-Universität Frankfurt am Main, der die Beiträge begutachtet und bewertet hat, sprach den Preisträgern ein großes Lob aus. In seiner Laudatio mahnte er die zunehmende Schwächung des Urheberrechts an und warnte vor einem drohenden „Zeitalter der Amateure“. Die Preisträger des Wettbewerbs hätten mit ihren Aufsätzen einen lohnenswerten Beitrag zu einem enorm wichtigen Diskussionsthema geliefert, ist sich Peukert sicher. Alle ausgezeichneten Siegerbeiträge stehen nun in einem Sammelband zur Verfügung, der ebenfalls am Mittwoch vorgestellt wurde. Das Urheberrecht im Internet beschäftigt viele Menschen – Künstler, Internetnutzer und Juristen. Trotz des Wissens der meisten Nutzer um die Illegalität ihres Handelns blüht der Tausch von Medien im Internet. Als ein erfolgversprechendes Konzept zur Verminderung der Verluste für die Kunstschaffenden gilt die Kulturflatrate als Vergütungsmodell. Das Konzept ist nicht neu, vor Jahren wurde es schon einmal auf europäisch parlamentarischer Ebene diskutiert und taucht in diesem Frühjahr bei den Grünen als Bundestagswahlkampfthema erneut auf. Das zeigt, wie hochaktuell und politisch bedeutsam diese Thematik ist. Die Kulturflatrate wird, neben Hintergrundinformationen zum Urheberrecht, in Band 4 der Schriftenreihe der Stiftung der Hessischen Rechtsanwaltschaft von den Preisträgern des Aufsatzwettbewerbs präsentiert und diskutiert. Jan-Nicolas Höbel stellt die Frage, wie viel Schutz der Urheber braucht. Die Notwendigkeit einer Erneuerung des Urheberleitbildes ist seiner Meinung nach unabdingbar. Er bietet zudem einen Ausblick auf mögliche Implikationen eines neuen Urheberleitbildes für die Zukunft. Der Beitrag von Constantin Blanke-Roeser widmet sich dem praktischen Umgang mit Kreativität im Netz und stellt das Modell der Kulturflatrate vor. Sophia Klimanek betrachtet die Kulturflatrate auf europäischer und internationaler Ebene. Lara Ueberfeldt untersucht in ihrem Beitrag die Haftung von Sharehostern. Ist das Geschäftsmodell etwa des Sharehosters Rapidshare überhaupt legal? Eine Methode zur Ahndung von gesetzeswidrigem Tausch von Online-Medien stellt das Three-Strikes-Modell dar, welches nach einem sanktionierten Aufklärungs- und Warnhinweisverfahrensprinzip funktioniert. Darüber hinaus diskutiert sie Pro- und Contra-Argumente für eine Kulturflatrate. Der letzte Beitrag von Konstantin Chatziathanasiou und Constantin Hartmann erörtert die internationalen Dimensionen einer Kulturflatrate. Eine solche Betrachtungsweise ist im Hinblick auf das Internet unverzichtbar, da dieses vor Ländergrenzen bekanntermaßen keinen Halt macht. Mit der Schriftenreihe zu aktuellen Brennpunkten der politischen Diskussionen ist es wieder einmal gelungen einen informativen und interessanten Einblick in die Debatte des Urheberrechts und dessen Verletzung zu gewähren. Die Beiträge der Studenten und Absolventen sind fundiert und differenziert und wagen einen Blick über den deutschen Tellerrand hinaus. Die Aufsätze richten sich v.a. an Juristen und Rechtswissenschaftler, aber auch an alle Interessierten, die sich mit dem Urheberrecht und möglichen Modellen zu dessen Wahrung beschäftigen möchten.


07.05.13
Der Optimus Verlag auf dem Büchertag
(von Ann-Kathrin Roeske - OPTIMUS Redaktion, Leitung: Karolin Timmermann)

Büchertag Mai 2013     Büchertag Mai 2013     Büchertag Mai 2013    
Bereits zum zweiten Mal war der Optimus Verlag mit einem Stand auf dem Büchertag im Göttinger Albani-Viertel vertreten. Das Thema des diesjährigen Büchertages lautete „Geschichte und Geschichten aus dem Albani-Viertel“, dessen Ziel die Auseinandersetzung mit der lang währenden Geschichte des Quartiers war. Bei idealem Frühlingswetter wurden viele Besucher am Samstag in das geschichtsträchtige Albani-Viertel gelockt. Wieder einmal waren zahlreiche Göttinger Verlage, Buchhändler und Privatpersonen dem Aufruf des Schirmherren, Oberbürgermeister Wolfgang Meyer gefolgt, gemeinsam die Literatur und Kultur des Lesens zu feiern. Ein Bücherflohmarkt sowie ein vielfältiges kulturelles Programm von Lesungen bis künstlerischen Performances boten den Besuchern viel Abwechslung. „Der Büchertag ist eine gute Gelegenheit, um mit den Menschen ganz ungezwungen ins Gespräch zu kommen“, schloss Fabian Kappel als positives Fazit.


30.04.13
VG WORT macht sich für das Urheberrecht stark
(von Ann-Kathrin Roeske - OPTIMUS Redaktion, Leitung: Karolin Timmermann)
„Wir geben 8 aufs Wort“ - lautet der Leitsatz, mit dem die VG WORT den Start ihrer Kampagne zum Urheberrecht markierte. Seit dem 23. April, zum Welttag des Buches, ist die Seite online und enthält neben Informationen über die Verwertungsgesellschaft WORT u.a. 8 Positionen zum Urheberrecht. Bei der Verwertungsgesellschaft WORT handelt es sich um einen rechtsfähigen Verein, der sich aus Autoren und Verlagen zusammensetzt und treuhänderisch deren urheberrechtlichen Nutzungsrechte und Vergütungsansprüche verwaltet. Ziel der Kampagne ist es, auf die Rechte der Autoren sowie die Bedeutung des Urheberrechts für alle Kreativen aufmerksam zu machen. Unter den prominenten Fürsprechern für eine stärkere Beachtung der Urheberrechte finden sich Autoren, Moderatoren und Verleger. In einer digitalisierten Gesellschaft in der die Grenzen zwischen Mein und Dein zu verschwimmen drohen, ist der Schutz des Urheberrechts wichtiger denn je.


23.04.13
Welttag des Buches
(von Ann-Kathrin Roeske - OPTIMUS Redaktion, Leitung: Karolin Timmermann)
Unter dem diesjährigen Motto „Ich schenk dir eine Geschichte“ wird deutschlandweit am 23. April das Lesen gefeiert. An diesem Tag, der bereits 1995 ins Leben gerufen wurde, wird an über 700.000 Schülerinnen und Schüler der 4. und 5. Klassen das Buch „Ich schenk Dir eine Geschichte“ verschenkt. Das Fest des Buches ist ein UNESCO-Welttag und wird jedes Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen in Verlagen, Buchhandlungen, Bibliotheken und Schulen begangen. Das Projekt, mit dem Ziel der Leseförderung, wurde gemeinschaftlich von der Stiftung Lesen, dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und dem cbj-Kinder und Jugendbuch Verlag, mit Unterstützung der Deutschen Post AG und dem ZDF, gegründet. An diesem Tag soll an die Kultur der Schrift, des Buches sowie an die Rechte der Autoren erinnert werden. Im Zusammenhang mit dem Welttag des Buches finden darüber hinaus seit 2005 jährlich Spendenaktionen statt, mit denen für jedes verkaufte Buch 25 Cent an ein UNICEF-Projekt gehen, z.B. zur Schulförderung.


08.03.13
Hier kommt Tolino!
(von Sebastian Schmiedl - OPTIMUS Redaktion, Leitung: Karolin Timmermann)
Am 1. März hat der Zusammenschluss von Weltbild, Hugendubel, Club Bertelsmann und Thalia mit Telekom ein neues E-Book-Angebot vorgestellt. Die Plattform heißt Tolino – genau wie das Lesegerät auch. Die Allianz dieser fünf Großfilialisten versucht sich damit in einem Markt mit Größen wie Apple und Amazon zu behaupten. Das Gerät ist seit gestern bei allen Partnern erhältlich und kostet ca. 100 €. Durch das Bündnis der o. g. fünf Filialen ergeben sich 300.000 erwerbbare Titel in deutscher Sprache. Es wird außerdem möglich sein, ein Buch auf dem Computer anzufangen und später auf dem Tolino weiterzulesen (mittels einer Cloud). Der Partnerschaft könnten sich noch kleinere Anbieter – wie z. B. buecher.de – anschließen. Der Trend zum E-Book scheint ungebrochen.


28.02.13
Stéphane Hessel ist tot
(von Sebastian Schmiedl - OPTIMUS Redaktion, Leitung: Karolin Timmermann)
Am 27. Februar ist Stéphane Hessel im Alter von 95 Jahren gestorben. Hessel war Überlebender des Konzentrationslagers Buchenwald, wurde Diplomat, UN-Botschafter und übernahm Aufgaben im Außenministerium in Paris, wo er die meiste Zeit seines Lebens verbrachte. Seinen bekanntesten literarischen Erfolg hatte er mit seinem 2010 erschienenen Protestbuch „Empört Euch!“. In dieser Streitschrift kritisierte er gegenwärtige politische Entwicklungen – vor allem hinsichtlich der Finanzkrise – und forderte politischen Widerstand. Viele soziale Protestbewegungen (wie beispielsweise die Occupy-Bewegung) berufen sich zum Teil auf Hessels Essay; in ihnen wird der französische Résistance-Kämpfer weiterleben.


25.02.13
Amazon unter Beschuss
(von Janina Kück - OPTIMUS Redaktion, Leitung: Karolin Timmermann)
Nach der öffentlichen Debatte um den Leiharbeiter-Skandal bei Amazon wird nun von anderer Seite gegen den Versandriesen geschossen: Verleger und Autoren beschweren sich über „katastrophale“ Konditionen, Verbraucher bangen um Kundenrechte. Der weltweitgrößte Online-Händler Amazon hat es nicht leicht in den letzten Tagen. Erst strahlt die ARD eine Reportage mit dem tendenziösen Titel „Ausgeliefert – Leiharbeit bei Amazon“ aus und entfacht damit eine öffentliche Debatte über die Arbeitsbedingungen bei dem Versandriesen. Amazons Erfolg werde auf Kosten der Leiharbeiter erwirtschaftet, die der Konzern aus ganz Europa „herbeischaffen“ und in Feriendörfern unterbringen lassen soll, heißt es in der Reportage. Laut ARD würden die Leiharbeiter teilweise sogar von rechtsradikalen Sicherheitsleuten bewacht. Kurze Zeit später äußert sich dann auch noch Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) zu den Vorwürfen, droht der umstrittenen Firma H.E.S.S. sogar mit Lizenzentzug. Ja und nun? Amazon reagierte prompt und trennte sich von seinem Sicherheitsdienst. „Als verantwortungsvoller Arbeitgeber von 8000 festangestellten Logistikmitarbeitern hat Amazon eine Null-Toleranzgrenze für Diskriminierung und Einschüchterung- und wir erwarten das Gleiche von allen Unternehmen, mit denen wir arbeiten“, so die Begründung gegenüber Spiegel Online. Bei allen Diskussionen um „schlechte Arbeitsbedingungen“ und „Leiharbeitsfirmen“ hagelt es jetzt auch noch Kritik von ganz anderer Seite: Autoren und Verleger kritisieren Amazons Geschäftspolitik und Käufer sehen ihre Kundenrechte bedroht.
„Bye bye, Amazon- wir steigen aus.“ André Thiele ist Verleger aus Mainz. Auf der Homepage seines Verlages steuert eine wenig subtile Graphik mit der Überschrift „Bye bye, Amazon – wir steigen aus“, langsam auf den digitalen Mülleimer zu. Was war passiert? Am 18. Februar kündigte der Mainzer seinen 2008 geschlossenen Kooperationsvertrag mit Amazon. Dies sei nicht nur eine Folge des ARD-Berichtes, argumentierte Thiele in seinem Kündigungsschreiben. Er habe bereits in der Vergangenheit die Geschäftspolitik von Amazon beanstandet und sei als Kleinverleger nicht mehr in der Lage, die „katastrophal schlechten Konditionen“ zu schlucken: „50 % Rabatt, zzgl. 5 % Lagermiete, zzgl. Portokosten, zzgl. Jahresmitgliedsgebühr, zzgl. nahezu jedesmal für mich nicht nachvollziehbare zusätzliche Abzüge bei der verbleibenden Summe. De facto dürfte sich allein hieraus ein »Rabatt« zu Ihren Gunsten von über 65 % ergeben. Von den verbleibenden 35 % - wenn es denn bei denen bliebe! – soll ich den Druck und die Autoren bezahlen? Träumen Sie?“ Thiele folgt damit seinem Kollegen Christopher Schroer aus Lindlar, der drei Tage zuvor, ebenfalls "Adieu!" zu Amazon sagte. Schroer wirft Amazon-Gründer Jeff Bezos und seinem Unternehmen vor, „dass Sie mit luftigen Buchungstricks bei der Umsatzsteuer Ihren Gewinn maximieren; dass Sie von kleinen Zulieferern verlangen, Rechnungen zu stellen, die dann ins EU-Ausland versandt werden müssen; dass Sie sich vertraglich einen unglaublichen Skontorahmen einräumen lassen. Dass neue, frisch angelieferte Titel in Ihrem eigenen „Marketplace“-Anbieterkonto als Mängelexemplare auftauchen. Und dass Sie Kommissionswaren remittieren, die Sie nicht pfleglich behandelt haben und diese somit vom weiteren Verkauf ausgeschlossen sind.“ Die ARD-Berichterstattung habe das Fass letztendlich zum Überlaufen gebracht. Er und seine Mitarbeiter seien „eigentlich froh darüber, einen so schwierigen Geschäftspartner los zu sein.“
Konto pfutsch, Ware pfutsch. Nach eigenen Angaben hat Amazon im vergangenen Jahr einen Umsatz von 8,7 Milliarden Dollar in Deutschland gemacht (spon). Durch ihr Buch „Suna“ war auch Pia Ziefle an diesem Rekord-Umsatz beteiligt. Die Autorin und Bloggerin warnte nach Bekanntwerden des „Leiharbeiter-Skandals“ allerdings davor, „schicke Verkaufsränge und online-Verkäufe“ über das Wohl anderer zu stellen. Schon im November letzten Jahres kritisierte sie Amazon auf dem Internetportal "Carta" scharf, da der Online-Händler dazu berechtigt sei, Kundendaten an jedes seiner hundertprozentigen Tochter-Unternehmen übertragen zu dürfen. Ziefle schloss kurzerhand ihr Konto auf amazon.de. Was sie nicht wusste: Wer sein Konto schließt, verliert automatisch alle bis dato erworbenen E-Book-Inhalte für das Lesegerät Kindle. Amazon macht den Kunden (leider) erst im Kleingedruckten darauf aufmerksam, dass es sich beim „Kauf“ von E-Book-Inhalten, genau genommen um einen Erwerb von Lizenzen für diese handle. „Für mich als Kundin ist das ärgerlich“, so Pia Ziefle, „Ich mag eBooks, und ich glaube an einen Markt dafür. Ich glaube aber nicht daran, dass es eine gute Idee ist, bezahlte Inhalte aus bezahlten Kundengeräten zu löschen, nur, weil der Kunde sich entscheidet, nicht länger Kunde zu sein. Kein Softwarehaus macht so was, obwohl auch die nur Lizenzen handeln. Niemand löscht mein schönes Windows 8, nur weil ich jetzt lieber bei Apple einkaufe. Falls ich das täte.“ „Amazon ist nun Vergangenheit“ - das ist für Verbraucherin, aber auch für die Verlagspartnerin Pia Ziefle also klar.
Kritik, und jetzt? Trotz aller Kritik von Seiten der Verleger und Autoren scheint der Erfolg Amazon erst einmal Recht zu geben. Bei den Beispielen handelt es sich um lautgewordene Einzelfälle, die wirtschaftlich wohl kaum einen großen Nachteil für Amazon ausmachen dürften. „Ihr System funktioniert prima! Zwanglos herumstöbern, ein Buch aussuchen, bestellen, es in einem oder zwei Tagen portofrei in Händen halten – großartig!“, schreibt selbst André Thiele in seinem Kündigungsschreiben. Auch er wird sich den Abschied vom Versandriesen nicht leicht gemacht haben. Im Allgemeinen gilt: Amazon ist schnell und günstig ist. Das muss jeder zugeben, der einmal dort bestellt hat. Und was insbesondere die Blogwelt zu schätzen weiß: Die Angebote des Online-Händlers lassen sich besser verlinken als das Sortiment der Konkurrenz. Dass man als Kunde, wie es Pia Ziefles Erfahrung zeigt, quasi mit einem Klick sämtliche E-Book Inhalte verlieren kann, ist allerdings problematisch. Würden weitere Kunden es ihr gleicht tun und ebenfalls ihre Konten auf amazon.de schließen, könnten die „Einzelfälle“ doch in einer waschechten Krise gipfeln und Amazon damit stärker in Bedrängnis bringen. Es bleibt also abzuwarten, ob es sich bei der Entwicklung nur um ein kleines Strohfeuer handelt oder ob sich dieses zu einem gewaltigen Flächenbrand ausweitet.


22.02.13
Otfried Preußler ist tot
(von Ronja Kokott - OPTIMUS Redaktion, Leitung: Karolin Timmermann)
Am 18. Februar mussten wir uns von einem unserer besten Kinderbuchautoren verabschieden. Mit Charakteren wie Räuber Hotzenplotz, Wachtmeister Dimpfelmoser oder der kleinen Hexe verzauberte Otfried Preußler alle Herzen - ob groß oder klein. Wer hat nicht mit dem kleinen Gespenst mitgefühlt, als es den Weg zurück ins Schloss gesucht hat? Am Montag ist Otfried Preußler im Alter von 89 Jahren verschieden, hinterlässt der Welt aber unvergesslich schöne Geschichten, die wir immer wieder gerne in die Hand nehmen.


21.02.13
Sprachen können sterben!
(von Ronja Kokott - OPTIMUS Redaktion, Leitung: Karolin Timmermann)
Erschreckende Erkenntnis: laut National Geographic stirbt alle 14 Tage eine Sprache. Da trifft es sich gut, dass heute der Internationale Tag der Muttersprache ist! Dieser Gedenktag wurde nämlich von der UNESCO ins Leben gerufen, um besonders Minderheitensprachen mehr Beachtung zu schenken. So gibt es in Deutschland bereits insgesamt 13 gefährdete Regionalsprachen. Wenn ihr also noch Saterfriesisch, Allemannisch oder Ostfränkisch beherrscht – dann bringt es auch euren Kindern bei! Denn viele Sprecher gibt es nicht mehr. Der Internationale Tag der Muttersprache findet jährlich am 21. Februar statt.


20.02.13
Die Leipziger Buchmesse 2013
(von Manuela Wolbers - OPTIMUS Redaktion, Leitung: Karolin Timmermann)
Die Leipziger Buchmesse blickt auf eine lange Tradition zurück. Im Gegensatz zur Frankfurter Buchmesse richten sich viele Programmpunkte direkt an den Leser. Dieses Konzept macht den Erfolg der Veranstaltung aus. Der Besucher hat die Qual der Wahl und kann vom 14. bis zum 17. März aus 2600 Veranstaltungen die richtigen für sich wählen. Da ist für jeden etwas dabei. Im Laufe der letzten Jahre ging der Umsatz des stationären Buchhandels kontinuierlich zurück, doch Veranstaltungen wie die Leipziger Buchmesse sind ein voller Erfolg. Kaum verwunderlich ist es also, dass der Börsenverein des Deutschen Buchhandels dieses Ereignis als Startschuss für eine groß angelegte Marketingkampagne gewählt hat. Eine „Bewegung in Deutschland für das Buch und den Buchhandel vor Ort“, so beschreibt Alexander Skipis - Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins - die Buchmarketing-Kampagne. Sie soll den Zusammenhalt innerhalb der Buchbranche stärken und insbesondere dem stationären Buchhandel helfen, sich der Online-Konkurrenz entgegenzustellen. Der Titel dieser Initiative und die Motive bleiben bis zur großen Eröffnung geheim. Auch die zugehörige Homepage und das Facebook-Profil werden erst am Messewochenende freigeschaltet. Bekannt ist jedoch bereits, welche Aktionen für die Buchbranche und für Medienvertreter auf der Buchmesse stattfinden. Auch dass es einen PR-Stand in der Glashalle für alle Besucher geben wird, wurde bereits angekündigt. Die Kampagne nimmt selbst die Leipziger Innenstadt für sich ein, wo mit Plakaten und Aktionen geworben wird. Im Zuge der Initiative wurden sechs Buchhändler, u.a. aus Hannover und Paderborn, als Gesichter der Aktion ausgewählt. Drei Jahre soll die groß angelegte Kampagne andauern und sich von Leipzig auf den Buchhandel in ganz Deutschland ausdehnen. Bereits seit dem 24. Januar können sich Buchhändler, Zwischenbuchhändler und Verlage online als Partner registrieren, die Initiative hat bereits mehr als 200 Mitglieder. Sie werden regelmäßig über Aktionen und Kooperationen informiert und können ab dem 13. März auch auf der Homepage von potentiellen Kunden „gefunden“ werden. Mit dieser Marketingkampagne, für die insgesamt drei Millionen Euro eingeplant sind, soll der stationäre Buchhandel wieder mehr in den Fokus der Leser rücken. Doch nicht nur für Verlage, Buchhandlungen und Leseratten lohnt sich ein Besuch auf der Messe. Das Fachprogramm „autoren@leipzig“ richtet sich an alle professionellen Schriftsteller und diejenigen, die es noch werden wollen. Die Aktion bietet Informationen zu Themen wie Agenten, Verlagssuche und Wirksamkeit von Live-Auftritten, aber auch die Möglichkeit des Austausches und der Vernetzung. Im Rahmen dieser Programmreihe wird zum ersten Mal der „autoren@leipzig Award“ für Self-Publisher vergeben. Die Leipziger Buchmesse und neobooks zeichnen fiktionale und nicht-fiktionale deutschsprachige Werke aus. Bewertet werden diese unter den Gesichtspunkten der inhaltlichen Qualität sowie der Aufmachung, der Preissetzung, des Marketings und des Vertriebs. Die Gewinner werden am 11. März bekannt gegeben und am 15. März ausgezeichnet. Dem Gewinner winken 3000 Euro und eine Patenschaft des Droemer Knaur Lektorats für das nächste Werk des Autors. Der Internationale Programmschwerpunkt der Messe liegt, wie bereits 2012, auf dem mittleren Osten Europas. Kurator des Projektes „tranzyt. Literatur aus Polen, der Ukraine und Belarus“ ist in diesem Jahr der Autor und Übersetzer Martin Pollack. 24 Autoren präsentieren sich und ihre Werke in verschiedenen Veranstaltungen, um die Literatur ihrer Heimat hier bekannter zu machen. Polnische Bücher machen weniger als einen Prozent der jährlich erscheinenden Übersetzungen aus. Ukrainische und belarussische Titel gibt es so gut wie gar nicht. Mit den Themen „Auf der Suche nach der Identität“, „Feministische Offensive – oder Defensive?“ und „Die vielen Gesichter der Zensur“ werden Schwerpunkte gesetzt, die in den drei vorgestellten Ländern wichtige Rollen spielen. Aufgrund der Brisanz, insbesondere des letzten Themas, arbeiteten die deutschen Veranstalter v.a. mit jeweils einheimischen Stiftungen und kleineren Projekten zusammen, statt mit den zuständigen Ministerien. Besucher der Messe können so einen differenzierten Blick auf diese Länder erhalten. „Das Programm ist kulturell und politisch äußerst spannend, nicht nur für Literaturliebhaber, sondern auch für deutsche Verleger, Buchhändler und Übersetzer“, so der Direktor der Leipziger Buchmesse, Oliver Zille.
Fester Bestandteil und wichtiger Schwerpunkt der Leipziger Buchmesse ist der Bereich „Fokus BILDUNG“ und dessen Teilkonzept „Leipziger Lesekompass“. Dieser richtet sich an Eltern und Lehrer. Schon 2012 wurden Kinder- und Jugendbücher für zwei- bis 14jährige ausgezeichnet, die insbesondere für die Lesemotivation und -förderung geeignet sind. Die diesjährigen Titel werden am 14. März bekannt gegeben. Zusätzlich zu dieser Auswahl werden Workshops für Lehrer (14. und 15. März) und Eltern (17. März) zur Lesemotivation angeboten. Ebenfalls in den Bereich des „Fokus BILDUNG“ fällt die Prämierung des „Schulbuch des Jahres“. Diese Auszeichnung wird in Zusammenarbeit mit dem Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung vergeben. Jury-Mitglieder sind u.a. Wilmar Diepgrond, Vorsitzender des Verbands Bildungsmedien und Dorothea Trittel, Lehrerin am Max-Planck-Gymnasium Göttingen. Auf der Leipziger Buchmesse finden viele unterschiedliche Preisverleihungen statt. Der Preisträger für den „Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung“ 2013 wurde bereits im Januar bekanntgegeben. Klaus-Michael Bogdal erhält den Preis für sein Werk „Europa erfindet die Zigeuner. Eine Geschichte von Faszination und Verachtung“. Den mit 15.000 Euro dotierten Preis erhält Bogdal im Rahmen der Eröffnung der Leipziger Buchmesse am 13. März. Eine der wichtigsten Auszeichnungen ist der „Preis der Leipziger Buchmesse“, welcher am 14. März verliehen wird. Aus 430 eingereichten Titeln wählte die siebenköpfige Jury unter der Leitung Hubert Winkels 15 Finalisten. Diese wurden bereits am 7. Februar bekannt gegeben. Jeweils fünf Autoren bzw. Übersetzer sind in den drei Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung nominiert. In der Rubrik Belletristik wird der Publikumspreis verliehen, hier kann jeder online bis zum 7. März für seinen Favoriten abstimmen. Die Preisträger erhalten jeweils 15.000 Euro. Auch nicht-buchbezogene Preise werden verliehen, wie zum Beispiel der des „Druckgrafik-Wettbewerbs“. Dieser wurde von der neugegründeten Vereinigung Grafiknetzwerk im November 2012 zum ersten Mal ausgerufen. 30 Studierende aus ganz Deutschland haben sich beworben. Die vier Gewinner stehen seit Januar fest und sind bereits auf der Seite der Leipziger Buchmesse zu finden. Am 14. März werden sie vorgestellt und erhalten einen Messeauftritt mit eigenem Präsentationsstand, an dem sie ihre grafischen Arbeiten ausstellen können. Ein weiterer, noch junger Preis, ist der „avj medienpreis“. Die Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen (avj) ehrt damit am 15. März zum zweiten Mal hervorragendes und auch kontinuierliches journalistisches Engagement im Bereich Kinder- und Jugendbuch. Aus allen eingegangenen Vorschlägen – der sogenannten Longlist - wurden fünf Shortlist-Kandidaten ausgewählt. Die Pressesprecher der avj-Mitgliedsverlage können aus dieser ihren Favoriten wählen und abstimmen. Dies sind nur einige Programmreihen, -punkte und Preisverleihungen, die die Besucher neben festen Ständen erwarten. Ein Besuch lohnt sich aufgrund der Vielfalt für Groß und Klein. Nähere Informationen zu allen Fragen sowie das komplette Programm lassen sich auf der Homepage der Leipziger Buchmesse finden.


15.02.13
Mehr Umsatz durch E-Books
(von Janina Kück - OPTIMUS Redaktion, Leitung: Karolin Timmermann)
Ganze 12,3 Millionen E-Books wurden 2012 in Deutschland kostenpflichtig heruntergeladen. Laut dem Media Control E-Book-Jahresreport sind das zweieinhalb Mal so viel wie noch im Vorjahr. Was heißt das für den Buchmarkt allgemein? Das Marktforschungsunternehmen betont die wachsende Bedeutung von E-Books: Durch eine Zunahme ihres Umsatzanteils werde das Minus von Hardcover und Taschenbuch ausgeglichen und somit ein leichtes Plus auf dem Gesamtmarkt verzeichnet. Den kompletten Media Control E-Book-Jahresbericht könnt ihr kostenpflichtig erwerben.


14.02.13
Der britische Buchhandel fordert Hilfe
(von Janina Kück - OPTIMUS Redaktion, Leitung: Karolin Timmermann)
Inmitten des Preiskampfes entwickelt sich in Großbritannien derzeit eine neue Debatte. Bessere Konditionen und mehr Unterstützung fordern die Buchhändler von ihren Verlagspartnern und den Politikern. Sam Husain, Vorstandsvorsitzender des traditionsreichen Londoner Buchhandelsfilialisten Foyles, ist einer von ihnen. Die Insolvenz der britischen Musikhandelskette HMV sei ein eindeutiges und richtungsweisendes Indiz für die zukünftige Entwicklung des Buchhandels, so Husain in einem offenen Brief an das Branchenorgan „The Bookseller“. Dass hohe Betriebskosten, vermehrtes Online-Shopping und Download-Angebote stationären Medienfilialen zu schaffen machen, zeigte sich Anfang des Jahres ebenso in Frankeich, wo die Kette Virgin Megastores Insolvenz anmelden musste. Ob sich die Debatte auf Deutschland ausweitet und auch hier Forderungen nach stärkerer Subventionierung des Buchhandels laut werden, bleibt abzuwarten. Husains Forderungen könnt ihr hier genau(er) nachlesen.


13.02.13
Leipziger Buchmesse: 15 Autoren im Finale
(von Janina Kück - OPTIMUS Redaktion, Leitung: Karolin Timmermann)
Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung – in diesen drei Kategorien sind jeweils fünf Autoren für den Preis der Leipziger Buchmesse 2013 nominiert worden. Die siebenköpfige Jury unter Leitung von Hubert Winkels, Journalist und Literaturkritiker, hatte dabei buchstäblich die Qual der Wahl. Insgesamt wurden 430 Titel von 141 Verlagen eingereicht. Die Bekanntgabe der Gewinner und die Preisverleihung finden am Donnerstag, den 14. März in der Glashalle der Leipziger Buchmesse statt. Wer sich selbst einen Überblick verschaffen möchte, findet hier die Nominierten.


12.02.13
Digital lernen und lehren!
(von Malin Baruschke - OPTIMUS Redaktion, Leitung: Karolin Timmermann)
Was waren das für Zeiten, in denen man seine Matheaufgaben noch mit Kreide an die Tafel schreiben oder seine Bücher im Ranzen umhertragen musste? Heute sieht die Situation im Klassenzimmer anders aus: Schon die Kleinsten lernen mit einem Smart-Board umzugehen und statt Ranzen gibt’s jetzt eben eine Laptoptasche, da die meisten Bücher ohnehin in elektronischem Format vorliegen. Auch Schulbuchverlage und Start-Ups reagieren verstärkt auf Entwicklungen dieser Art und bereiten sich mit neuen Lernplattformen und Unterrichtstools auf die digitale Lernlandschaft der Zukunft vor. Peter Schell, Geschäftsführer beim Westermann-Verlag, berichtet im Interview mit dem Börsenblatt, dass bei Neuerscheinungen stets darauf geachtet werde, Print- und E-Book-Variante zeitgleich auf den Markt zu bringen. Bei welchen Fächern und Schulformen die Nachfrage am stärksten sei, werde derweil beobachtet, so Schell weiter.
Anregungen und die neuesten Nachrichten rund um das Thema findet ihr im Magazin DIGITAL LERNEN.


07.02.13
Oh Frankreich, du Steuerparadies!
(von Malin Baruschke - OPTIMUS Redaktion, Leitung: Karolin Timmermann)
Seit Anfang Januar wird das Thema Buchbesteuerung heiß diskutiert. In Deutschland werden gedruckte Bücher mit einem ermäßigten Mehrwertsteuersatz von 7% bedacht, E-Books mit den normalen 19% Mehrwertsteuer. In Frankreich jedoch gibt es auf gedruckte wie digitale Bücher eine Rabattierung auf nur 5,5% Umsatzsteuer. Auch zum Thema "Buchpreisbindung" verhielt sich Frankreich vorbildlich.
Dort gibt es jene nämlich auch für E-Books. Und in der Tat ist es unverständlich, warum das Kulturgut Buch abhängig vom Format unterschiedlich behandelt wird. Es geht doch um die inneren Werte, oder nicht? Hier könnt ihr genau nachlesen.


04.02.13
Grün, grün, grün ist alles was ich hab!
(von Malin Baruschke - OPTIMUS Redaktion, Leitung: Karolin Timmermann)
"Nachhaltig Publizieren" heißt das Projekt, welches bereits 2011 auf der Frankfurter Buchmesse ins Leben gerufen wurde. Vom Oekom Verlag initiiert und vom Bundesumweltministerium unterstützt, hat man es sich zur Aufgabe gemacht die Buchproduktion zu begrünen. Gedanken gemacht hat man sich nicht nur über Verpackungsmüll, Transportart und die Verwendung des besten Papiers, sondern auch der Druckprozess an sich wurde gründlich unter die Lupe genommen. Der gesamte Produktionskreislauf soll sich einer Ökobilanzierung unterwerfen. Was der Kunde dazu meint? Von den befragten Personen würden 45 % mehr für Bücher ausgeben, wenn sie denn nachhaltig wären. Doch der Begriff "Nachhaltigkeit" ist für die meisten Deutschen kaum fassbar. Die meisten Kunden kaufen sowieso "Bio", weil sie es als besser für den eigenen Körper erachten und nicht aus Nachhaltigkeitsgedanken.Hier könnt Ihr Euch über das Projekt schlau(er) lesen.


31.01.13
Es siegte (die) Angst - Die neue SWR-Bestenliste ist veröffentlicht!
(von Malin Baruschke - OPTIMUS Redaktion, Leitung: Karolin Timmermann)
Ab Februar wird sie von "Spiegel"-Autor Dirk Kurbjuweit angeführt. Sein Psychoroman "Angst" (Rowohlt Berlin) nimmt den Leser mit zum Schauplatz eines tödlich endenden Streites zwischen einer Familie in einer Berliner Altbauwohnung und einem Stalker, der dummerweise im Souterrain des gleichen Hauses wohnt. Angefangen hatte alles mit einem Kuchen vor der Haustür, aber lest selbst! Zusammengestellt wird die SWR-Bestenliste jeden Monat von dreißig Kritikern, welche jeweils vier Neuerscheinungen aus dem Bereich Belletristik nominieren und mit Punkten bewerten. Entscheidend ist, welchem Buch die meist möglichen Leser_innen gewünscht werden. Mehr Informationen über den Psychoroman findet ihr hier.


05.12.12
Hugendubel? Hieß das nicht gestern noch Deuerlich?
(von Malin Baruschke - OPTIMUS Redaktion, Leitung: Karolin Timmermann)
Die Lust zu lesen ist groß wie selten. Jeder zweite beteuert, gerne Lektüre zu genießen. Dies aber wird im „Offline-Buchgeschäft“ nicht deutlich. Lediglich Amazon-Geschäftsführer Ralf Kleber jubelt „Das Buchgeschäft ist toll!“. Der Markt wechselt das Spielfeld. Der vielbeschäftigte Deutsche kauft online. Ein Stoß in die Magengrube für kleine, lokale Buchgeschäfte. Multi – Channel – Konzept lautet das neue Stichwort. Der Kunde soll immer und überall auf ein möglichst unendliches Angebot zugreifen können. Aus dem Web, von unterwegs und in der lokalen Filiale. Dies macht einen großen, übersichtlichen und allumfassenden Internetauftritt, wie man ihn beispielsweise von Amazon gewohnt ist, mehr als notwendig. Und hier müssen die Kleinen meist passen. Sie verfügen weder über das Angebot, noch über die Mittel einen solchen zu gewährleisten. Der Marktdruck zwingt sie unter die Fittiche von Verbandsstrukturen. Wo der Großverlagshandel auf der einen Seite Finanzförderung und Sicherheit bietet, nimmt er auf der anderen die Unabhängigkeit. Eine Buchhandlung ist nun nicht mehr frei, ein eigenständiges Angebot zu gestalten. Die Vielfalt weicht der Masse und damit der Monokultur. Das macht die Einkaufswelt wenig abwechslungsreich. Auch die Göttinger bekommen das zu spüren. Ende November wich der altbekannte Schriftzug „Deuerlich“, welcher seit dem Jahr 1824 die Fassade des Hauses in der Weender Straße 33 schmückte, dem Großfirmennamen „Hugendubel“. Die Traditionsbuchhandlung Deuerlich wurde bereits im Jahr 1807 – zunächst als Antiquariat – in Göttingen von Ruprecht Deuerlich gegründet. Ein Jahr später gelangten auch neue Bücher in das Sortiment. Drei Generationen lang befand sich das Haus im Familienbesitz, dann verkauften es die Brüder Gustav und Ernst Deuerlich an die Göttinger Verlegerfamilie Ruprecht. Diese übergaben wiederum im Jahr 2004 an ihren ehemaligen Lehrling, den Lübecker Buchhändler Henning Hamkens. Er war zu dem Zeitpunkt Geschäftsführer der Buchhandelskette Weiland. Bevor Deuerlich von Weiland gekauft wurde, gab es jedoch Gespräche mit Thalia. Deren Firmenkonzept zur Ansiedlung in Göttingen war allerdings „inkompatibel“ zu den Vorstellungen Deuerlichs, sagte die bis dahin unternehmensleitende Dr. Reinhilde Ruprecht. Dabei war das traditionsgeprägte Privathaus Deuerlich der Grund, warum Thalia vorerst den Standort Göttingen gänzlich ausschloss. Deuerlich war für die gebürtigen Göttinger immer die erste Anlaufstelle zur Beschaffung neuer Lektüre. Erst durch die Masse der überregionalen Studenten erhielt Thalia eine feste Kundenplattform. Nun wurde Weiland aber, beginnend im Jahr 2007, schrittweise von dem Münchener Buchgiganten Hugendubel aufgekauft. Gegründet wurde dieser im Jahr 1893, als Heinrich Karl Gustav Hugendubel eine damals bereits bestehende Buchhandlung am Salvatorplatz in München kaufte und so den Grundstein für den Familienkonzern legte. Berühmt wurde das Unternehmen 1979 durch den Aufbau Deutschlands erster Großbuchhandlung am Münchener Marienplatz. Im März 2011 besaß Hugendubel bereits 54 Filialen. Auch die Zentrale des Hauses Weiland zieht im kommenden Jahr von Lübeck nach München. Der in die Jahre gekommene Miteigentümer Henning Hamkens scheidet dann als Geschäftsführer aus. Schon 2011 wurde ihm der Hugendubel -Topmanager Thomas Nitz „zur Seite gestellt“. Damit verliert Weiland und somit auch ehemals Deuerlich jeglichen regionalen Bezug und jede traditionelle Unternehmenskultur. Denn mit der „Unterstützung“ von Nitz sind die strukturellen Änderungen innerhalb der Tochter Weiland und deren Töchtern HERON und Deuerlich erst so richtig ins Rollen gekommen. Doch warum eigentlich konkret? Die Umbrüche am Markt führen zur allgemeinen Verkleinerung von Verkaufsflächen. Bei Deuerlich fand der Kunde noch knapp 50.000 Werke im Regal. Es waren mal doppelt so viele. Die Verkaufsflächen werden nun mit Dekorationsartikeln, Schreibwaren und „dem Tee zum Buch“ gefüllt. Mindestens ein Zehntel des Buchhandelsumsatzes wird durch Online-Bestellungen eingenommen, sagt die Hugendubel-Geschäftsführerin Stephanie Lange. Dies zwinge den Buchgiganten zu „erheblichen Investitionen im Internetbereich“. Und Hugendubel könne sich nur einen einzigen Auftritt leisten. Sämtliche Töchter, darunter auch Weiland, werden nun also nicht nur unter die Wirtschaft, sondern auch unter den Namen Hugendubel gestellt – online wie auch offline. Die FAZ beschreibt den Strukturwandel in der Buchhandelsbranche als „Ökonomisierung wie in Amerika“. Konkret meint sie damit die Tatsache, dass zum Beispiel der Großkonzern Douglas, welchem der Großhandel Thalia zugehörig ist, anteilig nach Quadratmeter Filialfläche Gelder beziehen will, um sich Renovierungen und Neubauten mitfinanzieren zu lassen. Und zwar von den Verlagen. Dabei geht es um Beträge, welche je nach Größenordnung zwischen 1000 und 10.000 Euro liegen. Und dies sind Tatsachen, die bereits seit dem Jahr 2005 bekannt sind. Und trotzdem bewegt sich der Trend immer weiter und unumgänglich in Richtung Großkonzern. Und ist vor diesem Hintergrund der Onlineversand nicht die bessere Wahl? Man mag davon ausgehen, dass der Wettbewerb immer so fair sei, wie die Kunden. Doch wie soll der durchschnittliche Kunde noch abschätzen, ob er einen fairen Kauf tätigt. Als Deuerlich von Weiland im Jahr 2004 übernommen wurde, änderte sich lediglich der Hintergrund des Schriftzuges von Blau auf Rot. Die meisten Käufer vermuteten damals noch nicht, dass es sich bei ihrer geliebten Traditionsbuchhandlung nun vom Grund her nicht mehr um Deuerlich handelte. Sie kauften dort weiter ihre Lektüre. Auch als Weiland 2007 von Hugendubel übernommen wurde, war dies noch nicht äußerlich sichtbar. Und für den Kunden also auch nicht offensichtlich bemerkbar. Erst als nun im November der Schriftzug komplett ausgetauscht wurde, wachte die Kundschaft auf. Hugendubel ersetzt nun ganz offiziell den Platz in der Weender Straße 33. Und das gefällt den Göttingern ganz und gar nicht. Jetzt ist es egal, ob man zu Hugendubel oder Thalia geht. Und Thalia hat Hugendubel sowieso längst in den Verkaufszahlen überholt. Bezogen auf den Standort Göttingen schadet sich der Konzern mit der Namensänderung von Grund auf selbst. Denn das, was Deuerlich für den Kunden vornehmlich attraktiv gemacht hat, war die Tradition. Und diese ist gebrochen.


30.11.12
Student_innen aufgepasst - Wir formatieren und lektorieren Ihre Studienabschlussarbeit.
(von Gesche Gerdes - OPTIMUS Redaktion, Leitung: Karolin Timmermann)

Student_Innen aufgepasst… Deine Seminararbeit ist endlich fertig, aber du hast Probleme mit der Formatierung? Die doofe Zeile springt immer an die falsche Stelle, die Abstände wollen einfach nicht einheitlich werden und die eingefügten Grafiken stürzen die gesamte Arbeit ins Chaos? Vielleicht bist du dir auch unsicher, was deine Rechtschreibung angeht, Kommasetzung war noch nie dein Ding und/oder der wissenschaftliche Schreibstil fällt dir schwer. Was auch immer dein Problem ist – wir können dir helfen. Wir, das ist das Team des OPTIMUS Verlags in Göttingen. Wir publizieren nicht nur Bücher, sondern formatieren und lektorieren Hausarbeiten, Seminararbeiten, Bachelorarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Masterarbeiten oder Ganzegal-Arbeiten und das unabhängig von einer Buchveröffentlichung. Damit auch Student_innen unsere Hilfe in Anspruch nehmen können, haben wir unsere Preise dem ganz kleinen Geldbeutel angepasst: Bei unter 100 Seiten kostet die Formatierung 1,80 EUR pro Normseite, hat die Arbeit mehr als 100 Seiten, beträgt der Seitenpreis nur noch 1,60 EUR - soll die Arbeit doch als Buch oder eBook veröffentlicht werden, ist für Student_innen die Formatierung sogar inklusive.
Für das Lektorat liegt der Preis pro Normseite bei 1,80 EUR, wenn die Arbeit als Buch veröffentlicht wird, unabhängig von einer Veröffentlichung kostet eine Seite 2,00 EUR. Wenn sowohl Formatierung als auch Lektorat gewünscht sind, gibt es auf den Gesamtpreis einen Studentenrabatt von 15%. Mehr Informationen zum Formatieren und Lektorat. Erreichbar sind wir telefonisch (0551/4925860) und durch unser Kontaktformular.
P.S.: Wir arbeiten ziemlich schnell – es lohnt sich also auch, uns anzusprechen, wenn der Abgabetermin schon kurz vor der Tür steht.


29.11.12
ePub-Format statt Buchumschlag
(von Ronja Kokott - OPTIMUS Redaktion, Leitung: Karolin Timmermann)

ePub statt Buchumschlag… Der OPTIMUS Verlag hat sein Angebot erweitert - seit Anfang Oktober können Autoren auch bei OPTIMUS ihr Buch als eBook veröffentlichen. Und gehen so mit dem aktuellen Trend: immer mehr Leser greifen heutzutage anstelle vom Printmedium zum digitalen eBook. Derzeit lesen ca. elf Prozent der Deutschen elektronische Bücher - das sind rund 8 Millionen Menschen! Prognosen zufolge wird die boomende Digitalisierung in den kommenden fünf Jahren den Buchhandel gehörig umkrempeln. Besonders im Bereich der Fachliteratur ist das eBook eine beliebte Neuerung. Statt kiloweise Bücher mit sich rumzutragen, zückt der geneigte Leser einfach seinen eReader und hat mit einem Klick sofort mehr als hundert Bücher parat. Schnell und bequem sind die digitalen Werke auch von unterwegs bestellt und befinden sich bereits wenige Augenblicke später auf dem Lesegerät. Neben der schnellen Bereitstellung ist auch der Preis ein ausschlaggebendes Kaufargument – gerade für Personen mit kleiner Geldbörse. In der Regel liegt der Verkaufspreis 10 bis 20 Prozent unterhalb des Preises für gedruckte Exemplare. Rund 20 Prozent günstiger als das entsprechende Printbuch bietet der OPTIMUS Verlag seine eBooks an. Aufgrund der derzeitigen Entwicklung entscheiden sich immer mehr Autoren dafür, ihr Buch in elektronischer Form zugänglich zu machen. Die Kooperation mit einem Vertriebspartner bringt dabei einige Vorteile, da die meisten Internetplattformen ausschließlich mit Vertriebsdistributoren zusammenarbeiten. Der OPTIMUS Verlag arbeitet mit vielen namhaften Online-Händlern wie z.B. thalia.de, amazon.de, buch.de, buecher.de, hugendubel.de und weltbild.de zusammen, über deren Online-Plattformen die eBooks angeboten werden. Dank der Partnerschaften mit internationalen Händlern wie Kobo und Apple Ibookstore werden digitale Bücher aus dem Hause OPTIMUS auch dem internationalen Buchmarkt zugänglich gemacht. So stellt der OPTIMUS Verlag eine beträchtliche Bandbreite an Vertriebspartnern für seine Kunden sicher und damit eine optimale Positionierung des eBooks im Internet. Zum Service des OPTIMUS Verlags gehört neben dem Vertrieb auch die Konvertierung des zu veröffentlichen Buches in die Formate ePub und Mobipocket. Dank dieser beiden Formate ist sichergestellt, dass das eBook national wie auch international auf nahezu jedem Endgerät gelesen werden kann. Während Mobipocket für spezielle eReader wie dem Amazon-Kindle verwendet wird, ist ePub mit fast allen eReadern kompatibel. Dieses interaktive Format hebt sich nicht zuletzt durch seine seitenorientierte Darstellung von anderen eBook-Formaten deutlich ab. Wo man bei einer PDF-Datei den Text manuell entsprechend der Bildschirmgröße einstellen muss, passt sich der Text im ePub-Format dank einer Textskalierung an das Display an. Das Lesen elektronischer Texte wird dadurch deutlich angenehmer. Obwohl der OPTIMUS Verlag eBook-Veröffentlichungen erst seit Oktober dieses Jahres anbietet, hat die Angebotserweiterung bereits großen Anklang sowohl bei den Autoren als auch bei den Lesern gefunden. Den Startschuss setzte Klaus Behnam Shad mit seinem aktuellen Buch „Bedrohung durch den Islam?“, welches sich sofort erfolgreich in den Buchmarkt etablierte. Mehr Informationen zur eBook Publikation.


04.09.11 Galerie Alte Feuerwache - Eröffnungsfeier 11h
Kunstausstellung "WE - der Mensch als Symbol" in der Alten Feuerwache

Kunstaustellung Alte Feuerwache WE     Kunstaustellung Alte Feuerwache WE     Kunstaustellung Alte Feuerwache WE     Kunstaustellung Alte Feuerwache WE     Kunstaustellung Alte Feuerwache WE    

(JB) Künstler Eugeny Krylov erneut zu Gast in Göttingen - Es ist eine ganz neue Stilrichtung, die Eugeny Krylov in seinen Bildern erschafft. Surreale Konstruktionen aus Lebewesen und Gegenständen, Natur und Technik, Phantasie und Alltag - 44 Werke, die ihres Gleichen suchen. Eröffnet wird die außergewöhnliche Ausstellung mit dem Titel "WE - der Mensch als Symbol" mit einer Vernissage am Sonntag, den 4. September, um 11 Uhr in der Alten Feuerwache in Göttingen. Es ist das vierte Mal, dass Galeristin Gisela Hyllus den russischen Künstler zu sich eingeladen hat. Doch im Gegensatz zu Kylovs letzten Ausstellungen zeigt "WE" ein neues, einzigartiges Projekt. Die Idee zu den bizarren Werken kam dem russischen Künstler beim Fotografieren einiger Ausstellungsstücke des Zoologischen Museums. Und obgleich die technische Umsetzung enorme Arbeit bedeutete, hielt Krylov an seiner Vision fest und widmete dem Projekt über fünf Jahre. Doch hat sich die Mühe gelohnt, denn jenseits alltäglicher Konventionen ist die Ausstellung "WE" ein wahrer Blickfang. Ebene für Ebene, Millimeter für Millimeter enthüllen die phantastischen Werke ungeahnte Details und erzählen faszinierende Geschichten. Erst in ihrer Ganzheit entfalten sie ihre volle Wirkungskraft und ziehen den Betrachter in ihren Bann. Neben der Ausstellung dürfen sich die Besucher bei der Eröffnungsfeier am 4. September zudem eines ganz besonderen Leckerbissens erfreuen: Während der Zeremonie wird der Galeristin Gisela Hyllus die auf wenige Exemplare limitierte Sonderausgabe eines Gedichtbandes, der von ihr selbst verfasst und von Eugeny Krylov illustriert wurde, feierlich überreicht. Anschließend wird der Band in normaler Ausführung vom Göttinger Optimus Verlag veröffentlicht und ist dann über den Buchhandel frei erhältlich. Nicht nur für Kenner des russischen Künstlers lohnt sich also der Besuch der außergewöhnlichen Vernissage.
Pressemitteilung nachzulesen auf: offenes-presseportal.de, presseanzeiger.de, premiumpresse.de, openbroadcast.de, fair-news.de, presse-artikel.org, newstag.de, goettinger-tageblatt.de, presse-link.de, 24pr.de,


13.09.10 - 15.09.10 in Leipzig
EMUS 2010 - Empirische Methoden bei der Untersuchung von Sprachräumen
Sie möchten uns persönlich kennenlernen? Dann besuchen Sie uns auf der EMUS 2010. Wir werden auf der Tagung die gesamten drei Tage vertreten sein und Sie in allen Angelegenheiten einer Buch- und eBook-Publikation beraten. Sie finden uns an unserem Informationsstand. Es erwarten Sie attraktive Angebote.


08. Mai 2010 von 11-22 Uhr
Büchertag im Albani-Viertel (Schirmherr: Oberbürgermeister Wolfgang Meyer)
Am 10. Mai 1933 fand auf dem Platz vor der Albanischule die Bücherverbrennung der Nationalsozialisten statt. Mit Gedenkveranstaltungen wurde oft an dieses schreckliche Ereignis erinnert. Bei der Interessengemeinschaft Albani-Viertel entstand die Idee, sich mit dem Thema der Bücherverbrennung auf eine ganz eigene Weise auseinanderzusetzen. Ziel des Büchertags im Albani-Viertel ist die Darstellung der großen Bedeutung und Schönheit von Literatur, von Büchern und von Lesen für unsere Kultur bei gleichzeitiger Erinnerung an die Geschehnisse von damals. Wir möchten die Freude am Lesen und Schmökern anregen. Durch die Erinnerung an Zensur und Bücherverbrennung des nationalsozialistischen Regimes wollen wir die Bedeutung der freien Meinungsäußerung und der geistigen Freiheit in der Literatur herausstellen. Daher wird der Optimus Verlag gemeinsam mit anderen Göttinger Verlagen mit Buchständen im Albani-Virtel vertreten sein. Lernen Sie den Optimus Verlag kennen und besuchen Sie uns an unserem Stand. Wir halten viele Informationen und Geschenke für Sie bereit. Wir stehen am oberern Ende des Albani-Virtels zwischen dem Stein Medien Verlag und dem Wallsteinverlag.
Flyer Buechertag Mai 2010Flyer zum Download

Bilder vom Büchertag (Fotografin: Julia Herzberger):

Büchertag Mai 2010     Büchertag Mai 2010     Büchertag Mai 2010     Büchertag Mai 2010     Büchertag Mai 2010    
Büchertag Mai 2010     Büchertag Mai 2010     Büchertag Mai 2010     Büchertag Mai 2010     Büchertag Mai 2010